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WM 2026 · Spielbericht

Argentinien – Kap Verde 1:1: Spielbericht & Analyse (WM 2026)

Argentinien schlägt WM-Debütant Kap Verde mit 1:1 (3:2 n.V.) – Messi trifft, ein Eigentor entscheidet den Krimi im Achtelfinale.

Thomas Widmer — Redaktor Fussball

Verfasst von Thomas Widmer

Redaktor Fussball · Fussball, WM & europäische Ligen

Aktualisiert: 06. Juli 2026 · 3 Min. Lesezeit

Flagge Argentinien Argentinien – Flagge Kap Verde Kap Verde

Es sollte ein lauer Sommerabend werden, an dem der Weltmeister seine Pflicht erledigt – und wurde zur Zitterpartie, die erst nach 120 Minuten und einem Eigentor entschieden war. Argentinien rang die Debütanten aus Kap Verde mit 1:1 (3:2 nach Verlängerung) nieder und steht im Achtelfinale. Doch die kleinen Inselkicker gingen mit erhobenem Haupt.

Der Spielverlauf

Von Beginn an drückte die Albiceleste, spielte sich Chance um Chance heraus – und fand doch lange kein Durchkommen gegen einen Gegner, der sich nicht als Statist verstand. Es brauchte den Besten, um den Bann zu brechen. In der 29. Minute war es Lionel Messi, der die Führung besorgte und den nervösen argentinischen Fans für einen Moment die Anspannung von den Schultern nahm. 1:0 – und alles schien seinen erwarteten Lauf zu nehmen.

Doch Kap Verde, der grosse Aussenseiter, dachte nicht daran, sich zu ergeben. Nach der Pause kam die Mannschaft von Trainer Bubista mit neuem Mut aus der Kabine, und in der 59. Minute schlug sie eiskalt zu: D. Duarte traf zum 1:1 und liess einen ganzen Kontinent aufhorchen. Plötzlich war das Spiel offen, plötzlich zitterte der Favorit.

Bis zur letzten Sekunde der regulären Spielzeit rannte Argentinien an, ohne den entscheidenden Treffer zu erzwingen. Kap Verde verteidigte mit Leidenschaft, warf sich in jeden Zweikampf und rettete sich in die Verlängerung – für eine Nation, die zum ersten Mal auf dieser Bühne steht, ein historisches Ergebnis.

Die entscheidenden Momente

Die Verlängerung wurde zum Wechselbad der Gefühle. Kaum hatte die erste Zusatzhälfte begonnen, schlug Argentinien wieder zu: In der 92. Minute brachte Lisandro Martínez die Albiceleste erneut in Führung – ein Befreiungsschlag, der Erleichterung durch die argentinischen Reihen fluten liess.

Doch Kap Verde war noch immer nicht am Ende. In der 103. Minute antwortete Lopes Cabral und stellte auf 2:2 – ein Tor, das die Sensation zum Greifen nah erscheinen liess. Die Inselkicker waren wieder dran, das Elfmeterschiessen schien nur noch eine Frage der Zeit.

Dann jener Moment, der über Weiterkommen und Ausscheiden entschied – und der so grausam ist im Fussball: In der 111. Minute lenkte Diney den Ball unglücklich ins eigene Netz. Das Eigentor bedeutete das 3:2 für Argentinien und riss den tapferen Aussenseiter in letzter Minute aus dem Traum. Ausgerechnet ein unglücklicher Abpraller entschied ein Duell, das Kap Verde über weite Strecken auf Augenhöhe bestritten hatte. Am Ende krönte sich Messi zum Spieler des Spiels, dessen früher Treffer und dessen Klasse den Unterschied machten.

Wie es weitergeht

Für Argentinien geht die Reise weiter: Im Achtelfinale trifft die Mannschaft von Lionel Scaloni am 7. Juli 2026 auf Ägypten – ein Duell, in dem die Albiceleste erneut als Favorit antritt, nach diesem Kraftakt aber gewarnt sein dürfte. Alle Details und Einschätzungen zum nächsten Spiel gibt es in unserer Vorschau Argentinien – Ägypten.

Für Kap Verde hingegen ist das Turnier zu Ende. Doch die Debütanten verlassen die WM als Gewinner der Herzen – sie haben dem Weltmeister alles abverlangt und ihre Premiere mit einem Auftritt gekrönt, der noch lange in Erinnerung bleiben wird. Weitere Spiele, Ergebnisse und Wettquoten findest du in unserer WM-Übersicht.

Häufige Fragen zu diesem Thema

Wie endete Argentinien gegen Kap Verde?+

Argentinien gewann mit 1:1 (3:2 nach Verlängerung). Messi (29.), Lisandro Martínez (92.) und ein Eigentor von Diney (111.) trafen für Argentinien, Duarte (59.) und Lopes Cabral (103.) für Kap Verde.

Gegen wen spielt Argentinien im Achtelfinale?+

Argentinien trifft am 7. Juli 2026 auf Ägypten. Details dazu in unserer Vorschau Argentinien – Ägypten.

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