Casino
Online Casino Schweiz 2026: Recht, Anbieter & Steuern
Online Casino in der Schweiz: die 10 bewilligten ESBK-Casinos, was für ausländische Anbieter gilt, Sperrlisten, Steuern bis CHF 1'071'000 und Spielerschutz erklärt.
Verfasst von Lena Brunner
Redaktorin Online-Casino · Slots, Jackpots & Software-Anbieter
Aktualisiert: 14. Oktober 2026 · 11 Min. Lesezeit

Kurz beantwortet: Legal sind in der Schweiz nur Online-Casinos von Spielbanken mit Konzession der ESBK – derzeit zehn, von jackpots.ch bis casineo.ch. Ausländische Anbieter werden gesperrt; wer dort spielt, macht sich nicht strafbar, spielt aber auf eigene Gefahr. Gewinne aus bewilligten Online-Casinos sind bis CHF 1’071’000 steuerfrei.
Wer in der Schweiz im Online Casino spielen möchte, sollte die Rechtslage kennen. Sie ist seit dem Geldspielgesetz von 2019 klar geregelt – mit eigenen Behörden, Konzessionen, Sperrlisten und Spielerschutz-Vorgaben. In diesem Ratgeber erklären wir, welche Online-Casinos erlaubt sind, was für ausländische Anbieter gilt, wie Gewinne besteuert werden und welche Schutzinstrumente es gibt. Alle Angaben haben wir im Oktober 2026 bei der ESBK, der GESPA, dem Bundesamt für Justiz (BJ) und der Eidgenössischen Steuerverwaltung (ESTV) geprüft.
Im Vergleich unten zeigen wir internationale Anbieter, die keine Schweizer Bewilligung haben. Was das für dich bedeutet, steht im Abschnitt Ausländische Online Casinos.
Internationale Online Casinos im Vergleich
Ohne Schweizer Bewilligung, international lizenziert – bewertet nach dem WSS-Score, mit Blick auf Lizenz, Spielangebot, Bonus und Sicherheit.
Die mit „Zum Anbieter" markierten Links sind Affiliate-Links. Mehr dazu unter Transparenz & Finanzierung.
Das Geldspielgesetz (BGS) in Kürze
Das Bundesgesetz über Geldspiele ist am 1. Januar 2019 in Kraft getreten und hat die früheren Spielbanken- und Lotteriegesetze ersetzt. Es setzt Artikel 106 der Bundesverfassung um: Die Bevölkerung soll vor Gefahren wie Manipulation, Betrug, Spielsucht und Geldwäscherei geschützt werden, und die Erträge sollen der AHV und IV sowie gemeinnützigen Zwecken zugutekommen.
Was das Gesetz für Online-Casinos geändert hat
Vor 2019 waren Online-Casinospiele in der Schweiz verboten. Das Geldspielgesetz hat sie erlaubt – aber nur für Schweizer Spielbanken. Sie brauchen dafür eine Konzessionserweiterung des Bundesrats und zusätzlich eine Bewilligung der ESBK für jedes einzelne Spiel. Gleichzeitig wurden die Zugangssperren für nicht bewilligte Online-Angebote eingeführt.
Welche Spiele erlaubt sind
Laut BJ dürfen klassische Spielbankenspiele wie Roulette, Blackjack oder Poker nur von den Casinos angeboten werden – seit 2019 auch online. Lotterien und Sportwetten sind Swisslos und der Loterie Romande vorbehalten, Geschicklichkeitsspiele den Lotteriegesellschaften und Spielbanken. Online-Poker ist bei Spielbanken mit Online-Konzession erlaubt; sie dürfen dafür auch mit ausländischen Poker-Plattformen zusammenarbeiten.
Erträge für das Gemeinwohl
Laut BJ geben Lotterien und Casinos jährlich rund eine Milliarde Franken an die AHV und an gemeinnützige Organisationen in Kultur, Sport und Sozialem ab. Bei Spielbanken fliesst die Spielbankenabgabe in die AHV.
Die bewilligten Online-Casinos der Schweiz
Die ESBK führt eine öffentliche Liste der Spielbanken mit Online-Plattform. Stand 17. März 2026 sind es zehn:
| Spielbank | Online-Casino | Online seit |
|---|---|---|
| Casino Baden | jackpots.ch | 05.07.2019 |
| Casino Luzern | mycasino.ch | 22.08.2019 |
| Casino Pfäffikon | online.swisscasinos.ch | 02.09.2019 |
| Casino Davos | casino777.ch | 09.09.2019 |
| Casino Interlaken | starvegas.ch | 24.02.2020 |
| Casino Bern | 7melons.ch | 15.09.2020 |
| Casino Meyrin | pasino.ch | 16.11.2020 |
| Casino Lugano | swiss4win.ch | 01.03.2021 |
| Casino Mendrisio | admiral.ch | 16.07.2025 |
| Casino Locarno | casineo.ch | 17.03.2026 |

Was diese Casinos bieten
Bei unseren Besuchen am 13. Oktober 2026 fanden wir bei allen zehn Anbietern Slots, Jackpots und Live-Casino, bei mehreren auch Poker und Apps für Android und iOS. Die Willkommensangebote reichten von Freispielen ohne Einzahlung (starvegas.ch) bis zu Bonuspaketen von bis zu CHF 2’200 (jackpots.ch). admiral.ch nannte Twint, Skrill, Neteller, Visa, Mastercard, Apple Pay und Paysafecard als Zahlungsarten. Auffällig ist, wie unterschiedlich die Häuser auftreten: jackpots.ch setzt auf eigene Live-Tische, swiss4win.ch auf Sofortauszahlungen, swisscasinos.ch auf Online-Poker. Kurzporträts aller zehn Anbieter findest du im Ratgeber seriöse Online Casinos.

Wer ein Spielerkonto eröffnen darf
Laut ESBK eröffnet die Spielbank ein Spielerkonto nur, wenn du volljährig bist und deinen Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt in der Schweiz hast. Die Spielbank prüft deine Identität und gleicht sie mit dem Register der gesperrten Personen ab. Wer gesperrt ist, darf nicht spielen.
ESBK und GESPA – wer beaufsichtigt was?
Die ESBK
Die Eidgenössische Spielbankenkommission beaufsichtigt die Schweizer Spielbanken und ihre Online-Ableger, veranlagt die Spielbankenabgabe und bekämpft das illegale Geldspiel im Casinobereich. Sie bewilligt jedes Online-Casinospiel einzeln und führt die Sperrliste für nicht bewilligte Casino-Angebote.
Die GESPA
Die Interkantonale Geldspielaufsicht ist für Grossspiele zuständig: Lotterien, Sportwetten und Geschicklichkeitsspiele, die automatisiert, interkantonal oder online angeboten werden. Für Sportwetten sind laut GESPA nur Swisslos und Loterie Romande bewilligt. Mehr dazu im Ratgeber legale Wettanbieter.
| Behörde | Zuständig für | Bewilligte Online-Anbieter |
|---|---|---|
| ESBK | Spielbanken und Online-Casinos | 10 Online-Casinos (Stand März 2026) |
| GESPA | Lotterien und Sportwetten | Swisslos, Loterie Romande |
Ausländische Online Casinos und Netzsperren
Viele Online-Casinos, die sich an Schweizer Spieler richten, haben ihren Sitz im Ausland und eine Lizenz etwa aus Malta, Curaçao oder der Isle of Man. In der Schweiz sind sie nicht bewilligt.
Was die ESBK dazu sagt
Laut ESBK machen sich Schweizer Spielende, die in nicht konzessionierten Online-Casinos spielen, nach dem Geldspielgesetz nicht strafbar. Sie tun es jedoch auf eigene Gefahr: Es greifen keine Sozialschutzmassnahmen, und die Auszahlung eines allfälligen Gewinns ist nicht garantiert. Wer dagegen Spielbankenspiele ohne Konzession durchführt, organisiert oder zur Verfügung stellt, riskiert laut ESBK eine Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren oder eine Geldstrafe (Artikel 130 BGS).

Wie eine Sperre entsteht
Laut BJ und ESBK läuft das Verfahren in mehreren Schritten: Die Behörde fordert den Anbieter auf, Schweizer Spieler auszuschliessen. Tut er das nicht, kommt sein Angebot auf die Sperrliste, die vorher im Bundesblatt veröffentlicht wird; der Anbieter kann Einsprache erheben. Danach haben die Internetanbieter fünf Tage Zeit, die Sperre umzusetzen. Die ESBK aktualisiert die Liste viermal pro Jahr, zuletzt am 25. August 2026.
Wie die Sperre technisch funktioniert
Die ESBK nutzt DNS-Sperren: Wer eine gesperrte Adresse aufruft, erhält nicht die richtige IP-Adresse, sondern wird auf eine Warnseite umgeleitet. Laut ESBK lassen sich gesperrte Seiten trotzdem manchmal aufrufen – etwa weil Anbieter neue Domains oder Subdomains registrieren («Mirror-Sites») oder weil zwischen Meldung und Sperre bis zu viereinhalb Monate vergehen können.
Bewilligt oder international: der Vergleich
| Kriterium | ESBK-Casino | Internationales Casino |
|---|---|---|
| Rechtsstatus | Bewilligt | Nicht bewilligt, kann gesperrt werden |
| Strafbarkeit für Spieler | Keine | Keine, Spielen auf eigene Gefahr |
| Spielerschutz | Schweizer Sozialkonzept, Sperrsystem | Nur Regeln der ausländischen Lizenz |
| Gewinnauszahlung | Rechtlich abgesichert | Laut ESBK nicht garantiert |
| Steuern | Steuerfrei bis CHF 1’071’000 | Befreiung gilt nicht automatisch |
| Spielauswahl | Kuratiert, jedes Spiel bewilligt | Oft mehrere tausend Spiele |
| Boni | Moderat | Oft gross, mit hohen Umsatzbedingungen |
Steuern auf Casino-Gewinne
Landbasierte Spielbanken
Laut BJ zahlen Spielerinnen und Spieler auf Gewinne in landbasierten Schweizer Spielbanken keine Steuern.
Bewilligte Online-Casinos
Gewinne aus Online-Spielbankenspielen, Lotterien und Sportwetten müssen laut BJ ab einem Gewinn von 1 Million Franken versteuert werden. Dieser Betrag wird der Teuerung angepasst und liegt laut ESTV seit dem 1. Januar 2026 bei CHF 1’071’000. Liegt ein Gewinn darüber, ist er steuerbar, und der Veranstalter zieht die Verrechnungssteuer ab.
Ausländische Anbieter
Gewinne aus ausländischen Geldspielen unterliegen laut ESTV nicht der Verrechnungssteuer. Das heisst aber nicht, dass sie steuerfrei sind: Für die Einkommenssteuer sind die kantonalen Steuerbehörden zuständig, und die Befreiung für bewilligte Spiele gilt nicht automatisch. Kläre im Zweifel mit deiner kantonalen Steuerverwaltung, wie solche Gewinne zu deklarieren sind. Mehr zum Thema Sportwetten im Ratgeber Wettsteuer Schweiz.
| Art des Gewinns | Steuerfrei? |
|---|---|
| Landbasierte Schweizer Spielbank | Ja |
| Bewilligtes Online-Casino, bis CHF 1’071’000 | Ja |
| Bewilligtes Online-Casino, über CHF 1’071’000 | Nein, steuerbar mit Verrechnungssteuer |
| Nicht bewilligter ausländischer Anbieter | Nicht automatisch – kantonale Steuerverwaltung fragen |
Diese Übersicht ersetzt keine Steuerberatung.
Spielerschutz: deine Schutzinstrumente
Das Geldspielgesetz verpflichtet bewilligte Veranstalter zu umfassendem Spielerschutz. Laut BJ darf kein Spielsüchtiger spielen, auch nicht online.
Spielsperren
Bewilligte Veranstalter müssen Personen sperren, die das selbst beantragen, und solche, bei denen Anzeichen für problematisches Spielverhalten vorliegen. Seit dem Geldspielgesetz müssen auch die Lotteriegesellschaften spielsüchtige Personen ausschliessen. Eine Sperre gilt bei allen bewilligten Anbietern.
Limits und Pausen
Einzahlungs-, Verlust- und Zeitlimits, Realitätschecks und Pausen gehören zu den Werkzeugen, die bewilligte Online-Casinos anbieten. Setze sie direkt nach der Registrierung, solange du in Ruhe planst.
Schutz Minderjähriger
Online-Geldspiele sind ab 18 Jahren erlaubt. Das Gesetz sieht besondere Schutzbestimmungen für Minderjährige vor, und die Identitätsprüfung bei der Kontoeröffnung soll sicherstellen, dass niemand unter 18 spielt.
Hilfe und Beratung
Die Kantone sind verpflichtet, Prävention sowie Beratungs- und Behandlungsangebote für Spielsüchtige und ihr Umfeld anzubieten. Vertrauliche und kostenlose Hilfe findest du bei SOS-Spielsucht. Mehr Tipps im Ratgeber Verantwortungsvolles Spielen.
Online-Poker, Turniere und Geschicklichkeitsspiele
Online-Poker
Mit dem Geldspielgesetz wurde auch Online-Poker erlaubt – bei Spielbanken mit Konzession für Online-Spiele. Laut BJ dürfen diese Casinos Poker-Turniere anbieten und mit ausländischen Poker-Plattformen zusammenarbeiten, damit Schweizer Spieler an internationalen Turnieren teilnehmen können. Bei unseren Besuchen bot etwa online.swisscasinos.ch einen eigenen Poker-Bereich mit Qualifikationen für Live-Turniere; casino777.ch führt im Menü einen Link zu PokerStars.
Kleine Pokerturniere
Kleine Pokerturniere ausserhalb von Spielbanken sind mit einer kantonalen Bewilligung erlaubt. Online gilt diese Ausnahme nicht – dort ist Poker den Spielbanken vorbehalten.
Geschicklichkeitsspiele
Geschicklichkeitsspiele, bei denen der Gewinn ganz oder überwiegend von der Geschicklichkeit abhängt, dürfen laut BJ von Swisslos, Loterie Romande und den Spielbanken angeboten werden, wenn sie automatisiert, interkantonal oder online stattfinden. Ein Jassturnier im Restaurant fällt dagegen nicht unter das Geldspielgesetz, sofern der Kanton nichts anderes regelt.
Gratisspiele und Gewinnspiele
Spiele, bei denen kein Einsatz nötig ist, fallen laut BJ nicht unter das Geldspielgesetz. Ein kostenloses Tippspiel mit Preisen ist deshalb meist kein Geldspiel. Auch Demo-Versionen von Casinospielen mit Spielgeld, bei denen nichts gewonnen werden kann, sind kein Geldspiel im Sinne des Gesetzes.
Online Casino Schweiz: so wählst du richtig
- Rechtsstatus klären: Steht das Casino auf der ESBK-Liste? Wenn nicht, spielst du ausserhalb des Schweizer Schutzes.
- Spielangebot prüfen: Welche Slots, Live-Spiele und Hersteller gibt es? Einen Überblick bieten die Ratgeber Casino-Spiele und Casino-Software-Anbieter.
- Bonusbedingungen lesen: Umsatz, Frist und Maximaleinsatz vor der Einzahlung ausrechnen – siehe Bonusbedingungen und Umsatz.
- Zahlungsarten vergleichen: Gibt es Twint, und wie läuft die Auszahlung? Siehe Casino-Zahlungsmethoden.
- Limits setzen: Einzahlungs- und Verlustlimits gleich zu Beginn festlegen.

Häufige Missverständnisse
«Wenn ich die Seite aufrufen kann, ist sie erlaubt»
Nein. Viele nicht bewilligte Seiten sind über neue Domains erreichbar, bis auch diese auf der Sperrliste stehen.
«Eine Lizenz aus Malta reicht»
Nein. Ausländische Lizenzen regeln, wie ein Anbieter in seinem Lizenzland arbeiten muss. In der Schweiz verleihen sie keine Bewilligung.
«Alle Casino-Gewinne sind steuerfrei»
Nur Gewinne in landbasierten Spielbanken sind ganz steuerfrei; bei bewilligten Online-Casinos gilt die Freigrenze von CHF 1’071’000 (2026). Für ausländische Anbieter gilt die Befreiung nicht automatisch.
«Mit VPN spiele ich legal»
Nein. Ein VPN umgeht technisch die DNS-Sperre, ändert aber nichts am Rechtsstatus des Angebots. Viele Anbieter verbieten VPN in ihren AGB, was im Streitfall Gewinne gefährden kann.
Fazit
Die Rechtslage für Online-Casinos in der Schweiz ist klar: Bewilligt sind nur die zehn Online-Casinos der Schweizer Spielbanken auf der Liste der ESBK. Dort profitierst du von Spielerschutz, abgesicherten Auszahlungen und steuerfreien Gewinnen bis CHF 1’071’000. Internationale Anbieter locken mit mehr Spielen und grösseren Boni, haben aber keine Schweizer Bewilligung – wer dort spielt, macht sich nicht strafbar, verzichtet aber auf diesen Schutz. Entscheide bewusst, setze dir Limits und spiele verantwortungsvoll.
Unser Vorschlag für den Einstieg: Schau dir zuerst zwei oder drei der bewilligten Online-Casinos an – etwa jackpots.ch, mycasino.ch oder das jüngste, casineo.ch – und vergleiche Spielauswahl, Willkommensangebot und Zahlungsarten. Wenn du danach trotzdem einen internationalen Anbieter in Betracht ziehst, nutze die Prüfpunkte aus diesem Ratgeber: Lizenz und Betreiber im Footer, Bonusbedingungen vor der Einzahlung, eine Zahlungsart, die auch Auszahlungen erlaubt, und ein Testlauf mit kleiner Einzahlung und früher Auszahlung. So weisst du genau, worauf du dich einlässt – und kannst jederzeit begründet entscheiden, ob du bleibst oder wechselst.
Quellen: esbk.admin.ch (Online-Spielbanken, 17. März 2026; Nicht bewilligte Online-Spiele; Fragen und Antworten), bj.admin.ch (Fragen und Antworten zum Geldspielgesetz, 12. Februar 2026), estv.admin.ch (Geldspielgewinne, Freigrenze 2026), gespa.ch – abgerufen im Oktober 2026. Dieser Ratgeber ersetzt keine Rechts- oder Steuerberatung. 18+ · Hilfe bei Spielsucht: sos-spielsucht.ch.
Das könnte dich auch interessieren
Häufige Fragen zu diesem Thema
Sind Online Casinos in der Schweiz legal?+
Ja, wenn sie von einer Schweizer Spielbank mit Konzessionserweiterung betrieben werden. Laut ESBK gibt es aktuell zehn solche Online-Casinos, darunter jackpots.ch, mycasino.ch und online.swisscasinos.ch. Ausländische Anbieter ohne Schweizer Bewilligung sind nicht legal und werden gesperrt.
Mache ich mich strafbar, wenn ich in einem ausländischen Online Casino spiele?+
Nein. Laut ESBK machen sich Spielende in nicht konzessionierten Online-Casinos nach dem Geldspielgesetz nicht strafbar. Sie spielen aber auf eigene Gefahr: Schweizer Spielerschutz greift nicht, und die Auszahlung von Gewinnen ist nicht garantiert.
Was ist der Unterschied zwischen ESBK und GESPA?+
Die ESBK (Eidgenössische Spielbankenkommission) beaufsichtigt Spielbanken und deren Online-Casinos. Die GESPA (Interkantonale Geldspielaufsicht) ist für Grossspiele wie Sportwetten und Lotterien zuständig.
Muss ich Casino-Gewinne in der Schweiz versteuern?+
Gewinne in landbasierten Schweizer Spielbanken sind steuerfrei. Gewinne aus bewilligten Online-Casinos sind laut Bundesamt für Justiz bis 1 Million Franken steuerfrei; der Betrag wird der Teuerung angepasst und liegt laut ESTV seit 1. Januar 2026 bei CHF 1'071'000. Für nicht bewilligte ausländische Anbieter gilt diese Befreiung nicht automatisch.
Was ist eine Netzsperre?+
Nicht bewilligte Online-Angebote setzt die ESBK auf eine Sperrliste. Die Internetanbieter sperren die Adressen per DNS-Sperre: Wer eine gesperrte Seite aufruft, landet auf einer Warnseite. Die ESBK aktualisiert die Liste viermal pro Jahr.
Wer darf in einem Schweizer Online Casino spielen?+
Laut ESBK eröffnet die Spielbank ein Spielerkonto nur, wenn du volljährig bist und deinen Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt in der Schweiz hast. Gesperrte Personen dürfen nicht spielen.
Kann ich mich selbst sperren lassen?+
Ja. Bewilligte Veranstalter müssen Personen sperren, die das beantragen oder bei denen Anzeichen für problematisches Spielverhalten vorliegen. Die Sperre gilt bei allen bewilligten Anbietern. Unterstützung gibt es unter sos-spielsucht.ch.



